Erstes Resumé zum 550-600

Apr
29

So 30 Flüge habe ich mit der Stretchversion des Innova 550 hinter mir, Zeit für ein kleines Resumé. Fangen wir mit dem Zahlendschungel an…

Spektrum DX-8: Mir ist bewusst, dass Dualrate, Expo & Co. arg von den verwendeten RC-Komponenten abhängen. Der Vollständigkeit halber gibt es hier dennoch das aktuelle Setup. Auf der Taumelscheibe sind 115% Dualrate und 5% Expo eingestellt, auf dem Heck sind es ohne Expo 113% Dualrate.

Regleröffnung: die 3 Gasgeraden in der Spektrum liegen auf 50%, 60% und 70%. Die kleinste Öffnung ist mit gerade 1.180 U/min perfekt zum harmonischen Wiesenschleichen im Sonnenuntergang, Fliegen von sauber ausgesteuerten, großen TicTocs oder Speedcircles mit seeeehr sonorem Teppichklopfer-Sound. In Richtung 70% sind es dann fast “normale” Drehzahlen, diese Flexibilität ist das, was ich am 550-600 Setup mag!

Kreisel: -40% (zwecks Kontrolle des mechanischen Setups im Normalmodus), 70% und 80% im Heading Hold. Das Heck hält, ab und dann schaukelt sich das 80% Setup auf, so dass ich i.d.R. mit den 70% gut bedient bin. Das Heck ist bei der geringen Drehzahl auf Rückwärtspassagen schon schwammiger als normal, auch beim Pitchpumping dreht es leicht raus. Dies mag der Preis für diese Antriebsauslegung sein, allerdings fliegt man mit Slow Fingers auch vorausschauend und weich, so dass ein weicheres Heck unkritisch ist.

Microbeast: wie schon erwähnt fliege ich ein senderseitiges Setup, was die Flugcharakteristik angeht. Bei der Parametrisierung der Flybarless-Regelung habe ich viele Experimente hinter mir, diese Werte haben sich dabei als optimal herauskristallisiert: Die Aufbäumkompensation liegt auf “Mittel” (Standard), HeadinglockAnteil auf “Hoch”, die Drehmomentvorsteuerung ebenfalls auf “Hoch”. Zyklisches Ansprechverhalten ist mit rot auf “Erhöht” konfiguriert und Pitchboost werkelt auf “Sehr Hoch”. An den Drehrehglern habe ich ebenfalls einiges probiert, alle drei auf 9 Uhr fühlen sich aber am besten an.

Um auf die Antriebsauslegung zurückzukommen, habe ich vor kurzem das BEC des YGE 120 entlassen und das Jeti 5/12A BEC an seine Seite gestellt. Nach 3 Flügen am Stück konnte man beim Quirlen der Knüppfel das Phänomen beobachten, dass die Servos immer weniger Ausschlag anzeigten, um dann vollständig die Arbeit einzustellen. Da scheint das 3/5A BEC des YGE doch überfordert gewesen zu sein. Das Jeti-BEC ist parallel zum Motorregler mit den Goldsteckern verlötet, da es bis 10S Eingangsspannung verkraftet. Der Motor ist nach 3 Flügen ohne Pause extrem warm, aber noch mit bloßen Händen anfaßbar. Dasselbe gilt für den Alu-Motorträger, der ebenfalls einiges an Wärme aufnimmt und sie ableitet. Ich frage mich, wass das Loctite in den Motor- und Motorträgerschrauben dazu sagt?

Schlußendlich bleibe ich dabei: der gestretchte KDS Innova 550 macht mit dem LowRPM-Setup Spaß – der heiße Standard 550er an seiner Seite ist die perfekte Ergänzung. Der hat allerdings gestern einen tiefen Fall hinter sich bringen müssen, aber dazu später mehr…

 

One Response to “Erstes Resumé zum 550-600”

  1. Jee sagt:

    Jetzt schon mit Cliffhanger, nicht schlecht ;)

    Schön, dass dir die Low RPM Kiste gefällt.

    Flieg mit meinem Voodoo 600 auch gerne mal mit Low RPM durch die Gegend (ca. 1100) rpm- da bleibt es bei mir allerdings dann wirklich bei Rundlufg.

Leave a Reply